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Eröffnungsgala auf Eis

Dresden, 13/11/2008

An „Chess!“ kommt man in Dresden schon lange nicht mehr vorbei und seit dem 12. November ist Schach in aller Munde. Mit einem beeindruckenden und abwechslungsreichen Programm wurde die 38. Schacholympiade in der Eissporthalle Freiberger Arena offiziell eröffnet.



Gleich zu Beginn heizten die „Lunatics Cheerleader“ dem Publikum ordentlich ein. Mit atemberaubenden Salti in schwindelerregenden Höhen und mehrstöckigen menschlichen Pyramiden interpretierten sie das Thema Schach auf ihre eigene eindrucksvolle Weise. Zeit zum Luftholen blieb den Zuschauern kaum, denn gleich im Anschluss sorgten die Spezialisten der Percussionband „Viroumania“ mit ihren groovigen Rhythmen für allgemeines Fußwippen und Kopfnicken.
Als das olympische Feuer symbolisch entfacht wurde, erreichte das Programm seinen ersten Höhepunkt. Eine Eiskunstläuferin tanzte mit der Fackel über das Eis und entzündete die ewige Flamme.
Zu den musikalischen Highlights zählten der Auftritt von Max Mutzke und die Premiere der von Wolfgang Scheffler komponierten Olympiahymne „The Big Game We  Play“.
Umrahmt wurde die Gala von Ausschnitten aus dem Musical „Chess“ der Staatsoperette. Ohne Worte wurde eine Partie der weißen Grazien gegen die schwarzen Kämpfer geführt. Die Zuschauer verfolgten die mitreißende Choreographie, bei der der spielerische Vorteil zwischen Schwarz und Weiß rasant wechselte. Mit besonderem Charme gewann der Sänger Christian Grygas das Publikum.
Ein leises Gemurmel ging durch die Zuschauerreihen als rund 300 Kinder der Schachpartnerschulen Flaggen und Namensschilder der teilnehmenden Nationen auf die glatte Eisfläche trugen. Ein einziges buntes Fahnenmeer bildete einen weiteren optischen Höhepunkt des Abends.
Auf vier Sprachen hieß Oberbürgermeisterin Helma Orosz anschließend die Schachwelt in Dresden willkommen. Nachdem der Wanderpokal der Spiele an Dirk Jordan, Chairman des Deutschen Schachbundes übergeben wurde, eröffnete Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble offiziell die Olympiade.

Katharina Martin und Julia Rommeley

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