News

25.11.2008
Armenien und Georgien gewinnen Gold
[mehr]
25.11.2008
Pressekonferenz armenische Mannschaft
[mehr]
25.11.2008
Pressekonferenz deutsche Mannschaft
[mehr]

Inhalt

Schach on Tour: Mit dem Rad nach Dresden

Dresden, 29/07/2008
Ankunft der Tour de Schach am Samstag in Dresden

An diesem Samstag treffen die Fahrer der Tour de Schach auf ihrer letzten Etappe in Dresden ein. Begrüßt werden die ausdauernden Zweiradfahrer von Bürgermeister Winfried Lehmann um 13:00 Uhr im neu eröffneten Café des Stadtmuseums „Café Krubsacius.“ Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt aber nicht, denn direkt im Anschluss findet der „2. Schach-Biker-Cup“ statt. Dafür werden die tapferen Denksportler den Drahtesel gegen das Schachbrett eintauschen und um den Sieg des wohl kuriosesten Turnier des Jahres spielen. Es gilt: Nur wer vorher Rad gefahren ist, kann an dem Turnier teilnehmen.


Vor der Schacholympiade in Dresden fanden in Hamburg, München, Leipzig und Siegen Schacholympiaden statt. Bereits in den Jahren 2005 bis 2008 führten von allen vier Städten Radtouren nach Dresden. Der Startschuss zur Tour de Schach 2008 fiel am 12. Juli in Siegen, der Schacholympiadestadt von 1970. Von da aus starteten die Radfahrer ihre Tour, die sie in 20 Etappen nach Dresden führte. Auf dem Weg zum Austragungsort der Schacholympiade 2008 machten die Sternfahrer unter anderem in Marburg, Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Jena und Altenburg Halt. Die Rad fahrenden Schachliebhaber wollen auf diese Weise die Öffentlichkeit auf die Schacholympiade einstimmen und den Schachsport noch bekannter machen. Durch den gemeinsamen Tritt in die Pedale werden so seit 2005 frühere Olympiaorte mit dem zukünftigen verbunden.

Auf der 485 km langen Strecke wurden die Radfahrer von Regen und Sonnenschein begleitet und mussten anstrengende Bergetappen und schwierige Serpentinenabfahrten überwinden. Auch von Stürzen und technischen Defekten wurden die Teilnehmer der Tour de Schach nicht verschont. Die verdiente Belohnung für die Strapazen des Tages winkte am Ende jeder Etappe. Gemeinsam mit den örtlichen Vereinen und den Bewohnern der einzelnen Etappenorte konnte auf öffentlichen Plätzen, in den Fußgängerzonen und auf dem Marktplatz der Schachleidenschaft nach Lust und Laune gefrönt werden. Gespielt wurde Simultan, Ultraschach, Gartenschach und „Kaffeehausschach.“ So wurde jeder Etappenort für einen Tag zur Schach-Stadt. In Weimar fand der Schachstand einen besonders prominenten Platz. Direkt auf dem Platz vor dem Deutschen Nationaltheater warb Chessy für das Schach-Großereignis in diesem Jahr: Die Schacholympiade. In der Erfurter Einkaufsstraße am Anger wurde ausnahmsweise mal nicht nur geshoppt, sondern auch Schach gespielt.

Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler beim Simultan an zehn Brettern



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen Höhepunkt der diesjährigen Tour bildete der Tag in Eisenach. Dort zog man zum Spiel sogar in die Wartburg ein. Auch der Oberbürgermeister von Eisenach, Matthias Doht, ließ es sich nicht nehmen, die Schachspieler persönlich zu begrüßen. Anschließend spielte der Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler Simultan an zehn Brettern. Außerdem konnten die Besucher gegen Fritz am Computer antreten.

Die Fahrer der Tour de Schach verbanden die Lust am Radeln und die Lust am Schach, um gemeinsam die Schacholympiade übers Land zu tragen.

Ausschreibung zum "Schach-Biker-Cup"

Laden Sie hier die Pressemitteilung herunter.