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Zuschauerstimmen vom 15. und 16.11.

Dresden, 17/11/2008

Nicht nur Spieler aus aller Herren Länder sind zur Schacholympiade nach Dresden gereist, auch zahlreiche Zuschauer haben sich ins International Congress Center aufgemacht. Hier einige Impressionen. 



Reiner Nestler (50) aus Hoyerswerda spielt seit ungefähr 40 Jahren Schach für den Verein SC Hoyerswerda und ist mit zwei Clubkammerden hier. Da er selber schon viele Turniere ausgerichtet hat, weiß er, welcher enorme Aufwand dahinter steht. Er bewundert die Organisation und die professionelle Technik. Allen deutschen Mannschaften drückt er die Daumen.

Jörg Petersen (77) aus Berlin ist mit dem Wochenendticket der Bahn angereist. In seiner Freizeit spielt er manchmal eine Partie und will hier die Großen sehen. „Aber, es ist schade, dass man so wenig Kontakt zu den Spielern hat“, bedauert er.

Ewald Possehn (57) aus Bielefeld ist fürs verlängerte Wochenende nach Dresden gekommen, „weil die Schacholympiade so selten in Deutschland stattfindet, nur alle 30 Jahre, und ob ich die nächste noch erleben werde“ zwinkert er lächelnd. Er spielt aktiv Schach für den SV Ubbedissen. „Diese Dimension! Wie viele Leute hier sind! So eine großartige Veranstaltung! Oft hat man doch den Eindruck, dass Schach nur eine Sportart für eine Randgruppe ist, aber hier ist das weltweite Interesse deutlich zu spüren“, sagt er begeistert.
Besonders faszinierend findet er, dass Frauen unterschiedlicher Kulturen gegen einander schachlich antreten. „Dass solche Begegnungen hier passieren, die ansonsten eher nicht statt gefunden hätten, ist toll. Es ist ein Abbau der sozialen und kulturellen Distanz“, meint er.
Für Ewald Possehn ist die Fahrt nach Dresden eine gelungene Kombination aus Hobby und Tourismus. Jeden Tag vor Partiebeginn besichtigt der Architekturbegeisterte die Stadt.

Karin Timme (43) aus Berlin ist für zwei Tage zur Olympiade gekommen. Sie freut sich, dass so viele Nationen friedlich miteinander Schach spielen. „Besonders empfehlenswert ist die Live-Berichterstattung von Großmeister Klaus Bischoff, da diese für Spieler unterschiedlicher Spielstärken gut geeignet ist“, findet sie. Sie wünscht allen deutschen Mannschaften ein erfolgreiches Abschneiden bei diesem Turnier.

Britta Leib (43) aus Großenaspe in Schleswig-Holstein ist für das ganze Wochenende zur Schacholympiade angereist. Die gebürtige Dresdnerin findet die Räumlichkeiten hier im Internationalen Congress Center sehr schön, sie bieten geradezu optimale Bedingungen für so eine große Veranstaltung. Gestern nahm sie an einem Blitzturnier teil und schaute danach bei den Schachprofis zu. „Das Flair dieses Turniers zu erleben und viele Schachbekannte treffen, ist toll“, bemerkte sie.
Schachlich ist Britta Leib in Dresden groß geworden, deshalb hat sie für heute ein Treffen mit vielen ehemaligen Spielern ihres früheren Dresdner Schachvereins organisiert. Insgesamt sind sie elf Leute, die heute den Nachmittag erstmal bei der Schacholympiade verbringen und abends gemütlich im Lokal über die alten Schachzeiten plaudern werden.

Laszlo Hetey (33) aus Brüssel, aktiver Schachspieler beim Schachclub Charleroi, erfreut sich über den freien Eintritt des heutigen Spieltages. „Es ist gut organisiert, interessant die besten Schachspieler der Welt zu sehen, immerhin sind fast alle von der Weltspitze dabei“, meinte er. „Einfach mal ein bisschen gucken und viele Leute treffen, die man kennt“.

Corina Spokert (25) aus Hamm, spielt beim Schachverein Königsspringer und ist übers Wochenende hier. „Die Reise nach Dresden hat sich gelohnt“, sagt sie und genießt nicht nur die eindrucksvolle Atmosphäre bei der Schacholympiade, sondern besichtigt auch die Stadt. Auf dem Programm standen: Stadtführung, ein Ausflug zur Moritzburg und nach Meißen zur Porzellanmanufaktur. Und natürlich war sie auch shoppen.   

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