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weitere Zuschauerstimmen vom 19.11.

Dresden, 19/11/2008

Nicht nur Spieler aus aller Herren Länder sind zur Schacholympiade nach Dresden gereist, auch zahlreiche Zuschauer haben sich ins International Congress Center aufgemacht. Hier einige Impressionen. 



Anita Ulrich (29) aus Dresden kann noch nicht Schach spielen, möchte es aber lernen. Sie ist mit einem Bekannten hier. „Wann hat man schon mal eine Olympiade direkt vor der Haustür?“, antwortet sie halb fragend. „Das muss man doch erleben“. Da sie des Schachs noch nicht so mächtig ist, musste sie erstmal herausfinden, was das Spannende an dem Turnier ist. Sie  will sich zwei Mannschaften aussuchen und diese dann aufmerksam bis zum Ende verfolgen.

Karl-Heint Wesnigk (53) aus Dortmund spielt den Deutschlandcup mit und meint: „Das Zuschauen hätte mir auch gereicht. Es ist schon anstrengend morgens selber Schach spielen und am Nachmittag zuschauen“. Er ist das erste Mal Besucher einer Schacholympiade. „Na wenn diese schon mal in Deutschland stattfindet, dann ist es ein Muss für mich hier dabei zu sein“ sagt er lachend.

Adrian Jakubowski (20) aus Rheda in der Nähe von Bielefeld spielt den Deutschlandcup mit. Er erzählt ganz begeistert von dem Match Deutschland gegen Russland, dass Jan Gustafsson, gegen den er bei einem Simultankampf 2007 spielen durfte, das Remis mit einem Minusbauern gegen Alexander Morozevich gehalten hat. Die Paarung bei den Frauen China gegen Polen hat er ebenfalls live erlebt. Der in Polen geborene bedauert die Niederlage der Polnischen Nationalmannschaft. „Es ist toll, so nah die Spieler zu erleben“ sagt er begeistert. Beim Deutschland-Cup hat er bis jetzt zweieinhalb Punkte aus fünf gespielten Partien. „Damit bin ich nicht zufrieden, aber der Rest hier, ist einfach super“.

Anet Gempe (44) aus Dreiskau-Muckern nutzt den Feiertag um die Schacholympiade zu erleben. Sie spielt seit vielen Jahren Schach im Verein Lok Mitte Leipzig in der 2. Bundesliga der Frauen. „Es ist sehr schön hier, sehr angenehm. Ich habe viele bekannte Gesichter getroffen, manche Schachspieler habe ich vor 20 Jahren das letzte Mal gesehen. Einige spielen gar kein Schach mehr, sind aber dennoch hier bei diesem großen Ereignis. Hier ist ein Ort, wo man miteinander redet und auch neue Kontakte knüpft“, schwärmt Anet Gempe. „Das Angebot ist sehr vielschichtig. Es gibt einige Verkaufsstände, aber auch Infostände, eine kleine Ausstellung mit Schachfiguren oder Großmeister Wolfgang Uhlmann stellt sein Buch vor. Ein guter Mix, der jedem etwas bietet“, erzählt sie. „Aus meiner Sicht ist der Besuch der Schacholympiade ein Muss für jeden schachbegeisterten Sachsen. Wann hat man denn so ein Großereignis in der Nähe“.

von Katja Sommaro


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