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Zuschauerstimmen vom 21.11

Dresden, 21/11/2008

Nicht nur Spieler aus aller Herren Länder sind zur Schacholympiade nach Dresden gereist, auch zahlreiche Zuschauer haben sich ins International Congress Center aufgemacht. Hier einige Impressionen. 



Rüdiger Schüttig (50) aus Rubkow spielt von Freitag bis Montag das Open-Rahmenturnier bei der Schacholympiade mit. Er hat mal für zehn Jahre in Dresden gewohnt. „Für mich ist es selbstverständlich meine kostbare Freizeit für dieses einmalige Schachereignis zu verbringen“, sagt der dreifache Vater lachend. „Einmal im Leben die wirklichen Schachstars zu erleben ist großartig“.

 

Tilo Fritzsch (51) aus Marienberg ist hier das erste Mal bei einer Schachveranstaltung. Er ist kein Schachspieler, „Ein wenig die Figuren setzen“, erklärt er. „Hier bin ich, weil ich ein Fan bin von großen Sportveranstaltungen. Ich bin das erste Mal bei einer Olympiade“.
Für ihn ist es eine neue Erfahrung dieses Turnier zu erleben, zu sehen wie alles vor sich geht und er ist überrascht über die vielen Menschen, die sich im Spielsaal bei den Schachspielern aufhalten. „Ich hatte gedacht, dass Schach eine ruhigere Sportart ist“, witzelt er. „Es ist interessant hier zu sein und das Fluidum zu erhaschen.“

 

Karsten Vettermann (44) aus Berlin war in lustiger Schachvereinsrunde anzutreffen. Mit acht Spielern aus dem Verein SC Rochade sind sie fürs Wochenende zur Olympiade gereist. „Es ist schön, so viele Partien gleichzeitig verfolgen zu können! Die Berichterstattung von Großmeister Klaus Bischoff ist super, nur könnten es noch mehr Sitzplätze sein“, sagt der Vereinsvorsitzende Karsten Vettermann. „Es gibt hier viel zu sehen und man kann selber auch mal eine Partie spielen“.
Natürlich nutzen sie alle drei Tage, um die Schacholympiade live zu verfolgen. Auf dem Abendprogramm steht der Besuch des Musicals „Chess“ und vorsorglich haben sie im Reisgepäck drei Schachuhren und zwei Schachbretter. „Falls man mal nicht schlafen kann“, lächelt er und meint begeistert: „Wer Schachspieler ist, muss zur Schacholympiade.“

 

Morten Weyrich (49) aus Schwerin ist fürs Wochenende mit seiner Frau nach Dresden gekommen. Der Schachspieler vom Verein Schachfreunde Schwerin möchte hier seinen Mannschaftskollegen den Großmeister Henrik Danielsen, der am dritten Brett für Island aufgestellt ist, über die Schulter schauen. Aber nicht nur die Olympiade hat das Ehepaar nach Dresden gebracht, sondern auch ein Konzertbesuch in der Frauenkirche.

 

Thomas Amelang (46) aus München ist für eine Woche bei der Schacholympiade. „Extra Urlaub für die Olympiade habe ich mir genommen“, sagt der Schachspieler vom Verein Siemens München. Er ist begeistert, dass man im Spielsaal an die Bretter ran kommt. Natürlich nutzt er die Zeit auch, um einige Dresdner Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

von Katja Sommaro

 

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